Philosophie / Vision

Wir sind ein starkes Ski- & Snowboardlehrer/innen Team mit sowohl erfahrenen als auch jungen Mitgliedern. Der Gast steht bei uns im Vordergrund und die gute Erinnerung an den Winterurlaub ist uns ein großes Anliegen.

Die skischulebödele steht im Skigebiet Bödele-Hochälpele-Schwarzenberg für professionellen Unterricht im Ski- und Snowboardbereich. Mit den erfahrenen und gut ausgebildeten Ski- und Snowboardlehrer/innen betreuen wir Sie gerne und machen Ihren Aufenthalt in unserem schönen Skigebiet zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Die skischulebödele bietet Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm. Erwachsene fahren mit unseren erfahrenen Skilehrer/innen im Einzelunterricht oder in Kleingruppen. Wir begleiten Sie gerne auch in andere Skigebiete im Bregenzerwald. Unser Kinderprogramm ist sehr umfangreich und bietet für alle das Richtige.



Unser Team stellt sich vor


Marika Berchtold


Alter: 50 Jahre
Wohnort: Schwarzenberg
Schneesportlehrer seit: über 20 Jahren


Wie kamst du zum Schneesport?
Durch meinen skibegeisterten Vater.

Was macht für dich die Faszination "Schneesport" aus?
Sich an der frischen Luft, in der Natur zu bewegen.

Warum wurdest du Skilehrer bzw. Snowboardlehrer?
Als mein Ehemann die skischule bödele übernahm entschloss ich mich die Ausbildung zu machen. Seit über 20 Jahren arbeiten wir nun gemeinsam in unserem kleinen aber feinen Familienbetrieb.




Josef Berchtold


Alter: 25 Jahre
Wohnort: Schwarzenberg
Schneesportlehrer seit: 7 Jahren


Wie kamst du zum Schneesport?
Meinem Vater gehört die skischule bödele. Dadurch dreht sich bei mir seit ich denken kann, alles um die zwei Bretter die die Welt bedeuten.

Was macht für dich die Faszination "Schneesport" aus?
Es gibt für mich keinen vergleichbaren Sport bei dem ich mich mit so wenig Aufwand so weitläufig, frei und schnell in der Natur bewegen kann.

Warum wurdest du Skilehrer bzw. Snowboardlehrer?
Um Menschen meine Begeisterung für diesen Sport weitergeben zu können und dabei meine Leidenschaft zum Beruf zu machen!




Peter Berchtold


Alter: 56 Jahre
Wohnort: Schwarzenberg
Schneesportlehrer seit: 31 Jahren


Wie kamst du zum Schneesport?
Der Haldenlift wurde zu meiner Schulzeit vor unserem Haus errichtet - da hat es angefangen.

Was macht für dich die Faszination "Schneesport" aus?
Die vielen Möglichkeiten Freude in der Winterlandschaft zu geniessen und dieses Gefühl den Gästen zu vermitteln.

Warum wurdest du Skilehrer bzw. Snowboardlehrer?
Für mich war dieser Beruf die Chance, die Welt zu bereisen und viele Kulturen kennenzulernen.




Franko Rietzler


Alter: 27 Jahre
Wohnort: Egg
Schneesportlehrer seit: 2013


Wie kamst du zum Schneesport?
Raus zur Haustür!

Was macht für dich die Faszination "Schneesport" aus?
Das Bewegungserlebnis.

Warum wurdest du Skilehrer bzw. Snowboardlehrer?
Um mehr in der freien Natur zu sein und mit unterschiedlichsten Leuten arbeiten zu können.




Johannes Zündel


Alter: 25 Jahre
Wohnort: Egg
Schneesportlehrer seit: 4 Jahren


Wie kamst du zum Schneesport?
Ich bin damit aufgewachsen.

Was macht für dich die Faszination "Schneesport" aus?
Spaß, Sport und frische Luft.

Warum wurdest du Skilehrer bzw. Snowboardlehrer?
Weil ich gerne mit Menschen arbeite und es schön ist im nahegelegen Skigebiet Zeit zu verbringen.




Ralph Pröll


Alter: 53 Jahre
Wohnort: Dornbirn
Schneesportlehrer seit: 2012


Wie kamst du zum Schneesport?
Als Kind durch meinen Vater, der ein sehr fanatischer Schifahrer war. Begünstigt durch ein Schihütte in Zürs am Arlberg.

Was macht für dich die Faszination "Schneesport" aus?
Weite, Sonne, Natur, Geschwindigkeit, Rhythmus, Bewegung, Atmen.

Warum wurdest du Skilehrer bzw. Snowboardlehrer?
Ein Kindheitstraum der in Erfüllung ging, weil die Schischule Bödele Schilehrer suchte, und ich die Herausforderung.






Sammelplätze

Aufgrund der über die letzten 100 Jahre Schritt für Schritt entstandene Liftstruktur gibt es 4 mögliche Treffpunkte für Ihren Skikurs.

Skifahren – nach Mass


Der Skishop Bödele – im Erdgeschoß des Berghof Fetz

Das Skischulbüro befindet sich im Erdgeschoß des Berghof Fetz direkt auf der Passhöhe, von Dornbirn kommend auf der rechten Seite. Alle „Skifahren – nach Maß“ Buchungen welche um 09.30 starten treffen sich im skishop bödele



Die Oberlose – Übungshang und Sammelplatz

Sollten sie bei der Anmeldung den Sammelplatz Oberlose gennant bekommen, so wartet ihr Skilehrer am Tellerlift an der Oberlose auf sie. Bitte einfach bei der skischule bödele Flagge auf den Lehrer warten.



Skifahren – in der Gruppe


Das Märchenland – beim Rodelhügel

Das Märchenland befindet sich 100 Meter nach dem Berghof Fetz auf der rechten Seite, unterhalb des beliebten Rodelhügels am Bödele. Hier treffen sich sämtliche Gruppenkurse am ersten Tag, von wo dann über die Oberlose ins Skigebiet eingestiegen wird.



Beim Berghof Fetz – vor dem Stadel bei der Sonnenterrasse

Alle Fortgeschrittenen der Ferien Classics deponieren hier ihre Skier und werden, wenn sie nicht mit dem Bus fahren, von ihren Eltern hier abgeholt. Sie starten ab dem 2. Tag auch von diesem Punkt.



Geschichte


Skischule Bödele


Erster berufsmäßiger Skilehrer Österreichs

Albert Mathies, der bei niemand geringerem als Skipionier Viktor Sohm das Skifahren gelernt hatte, unterrichtete ab 1909 am Bödele, war daher der erste bekannte, berufsmäßige Skilehrer Österreichs überhaupt. (vgl. Thöny, 2012)


Gründer der Skischule Bödele – Albert Fetz

Albert Fetz, der den Berghof Fetz im Jahre 1958 erbaute und im Jahr darauf eröffnete war der erste Skischulleiter und Gründer der Skischule Bödele. Auch er galt als Skipionier, der mit der damaligen Ausrüstung schon alle möglichen Tricks auf den Skiern versuchte. Der sogenannte ‚Reuelschwung’ demonstriert von Albert Fetz.


Zweiter Skischulleiter am Bödele – Franz Fetz

Albert übergab nach seiner aktiven Zeit die Skischule an seinen Sohn Franz Fetz der die Skischule neben dem Gasthof Hirschen in Schwarzenberg weiterführte. Franz war bis zum Winter 1989/90 Skischulleiter.




Dritter und Aktueller Skischulleiter – Peter Berchtold

Im Winter 1990/91 bekam Peter Berchtold von Franz Fetz das Angebot, die Skischule am Bödele zu übernehmen.

Er übernahm den Standort und Sammelplatz Berghof Fetz, baute das heute so beliebte Kinderland nach der Ideologie von Fritz Jenny, dem bekannten Vorarlberger Kinderskipädagogen auf der Passhöhe auf und fand mit dem Übungsgelände an der Oberlose beste Voraussetzungen um eine erfolgreiche Skischule zu betreiben.

In den ersten Jahren war sein Ziel, die Skischule über die Grenzen hinaus bekannt zu machen.

Dies gelang anfangs speziell mit den beliebten Kinderskikursen in den Ferien. Mit gut ausgebildeten Skilehrer/innen gelang es bald, im österreichischen und schweizerischen Rheintal und im nahen Bodenseeraum einen hohen Bekanntheitsgrad zu erlangen.

Die Kinderskikurse in den Kinderferien mit Buszubringer von Altach-Hohenems-Lustenau-Hard-Bregenz-Lauterach- Dornbirn sind allseits bekannt und erfreuen sich jeden Winter bester Auslastung. Die Kleinkinderskikurse in der Nebensaison für Kindergartenkinder, hatten bald auch einen festen Platz im Angebot der Skischule.



Skigebiet Bödele


Die Anfänge

Schon am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde am Bödele skigefahren. Seit dem Jahr 1901 entwickelte sich das Bödele zu dem bekanntesten Wintersportplatz im Bodenseegebiet.


Otto Hämmerle und sein Alpenhotel Bödele

Otto Hämmerle, Textil Fabrikant aus Dornbirn erwarbt im Jahre 1905 ein altes, einfaches Gasthaus welches er zu einem prächtigen Hotelanlage ausbaute. Was um 1891 als Wirtshäuschen begann entwickelte sich bis 1938 zu dem prächtigen Alpenhotel Bödele (vgl. Abbildung 1). Am 3. Februar 1938 wurde das gesamte Hotel ein Opfer der Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Bödele - Wintersportplatz - Hotelanlage, 1932, Quelle: Reproduktion Stadtarchiv Dornbirn, o. Sign.



Der erste Skilift der Monarchie

Am Bödele wurde bereits 1907 der erste Skilift der österreichisch-ungarischen Monarchie in Betrieb genommen. Der Schlittenaufzug wurde von einem vier PS starken Puchmotor angetrieben und es darf angenommen werden, dass dies der erste öffentlich zugängliche, bekannte Skilift überhaupt war!


Motoraufzug am Bödele - Lank, 1907, Quelle: Orig. Stadtarchiv Dornbirn, o.Sign. Verl. Purger & Co, München.



Die Wiege des Skisports in den Alpen

Aufgrund dieser frühen, sehr wichtigen Rolle in der Skigeschichte Vorarlbergs kann mit Stolz behauptet werden, dass das Bödele zusammen mit dem Arlberg als Wiege des Schisports in den Alpen bezeichnet werden kann.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung am Bödele war sicherlich der Bau des 1951 fertiggestellten Lanklift Schleppliftes und die Inbetriebnahme des Hochälpele Schleppliftes im Jahre 1957 welcher als einer der rentabelsten Lifte Österreichs gilt.


Bödele-Lank, Schlepplift, 1950er Jahre (Orig. Stadtarchiv Dornbirn, o. Sign. Foto Franz Beer)


In weiterer Folge kamen einige Anlage dazu, wie die Haldenlifte in Schwarzenberg, die aber nur über den Linienbus angebunden sind, und je ein Tellerlift an der Oberlose sowie bei der Weißtanne.